Ausleihzeiten in der Schulbibliothek:

Dienstag : in der ersten und zweiten großen Pause
Donnerstag: in der ersten und zweiten großen Pause
Für Jahrgang 11, 12 und 13 ist die Bibliothek auch außerhalb der Ausleihzeiten der Sekundarstufe I geöffnet.

Hier findest du jede Menge aktuellen Lesestoff, z.B. aus dem Juliusclub-Programm 2023… Oder du möchtest bei „Antolin“ mitmachen?- Dann schau doch Dienstag oder Donnerstag mal vorbei und frag nach….
Vorlesewettbewerb
Am 07.12.23 fand, unter der Leitung von K. Leuschner (Ansprechpartnerin in der Schulbibliothek,) in der FCSO am Birkhahnweg die diesjährige Schulsiegerrunde des bundesweiten Vorlesewettbewerbs der Sechstklässler (www.vorlesewettbewerb.de) statt. Dustin Bootsmann (6a), Miriam Bauer (6b), Greta Hecht (6c), Jonathan Bartels (6d) und Lennard Sonnenberg (6e), die zuvor bereits Klassensieger/-in in ihren jeweiligen sechsten Klassen geworden waren, traten mit gut vorbereiteten und spannenden Lesebeiträgen gegeneinander an. Neben den selbst ausgewählten Lesestücken musste in einer zweiten Runde auch ein unbekannter Text gelesen werden. Alle meisterten dies so gut, dass es für die Jury (bestehend aus Frau Radtke, Herrn Peters und der Vorjahressiegerin Leonie) am Ende schwierig wurde, einen Schulsieger zu ermitteln. Schließlich durfte sich Miriam aus der 6b freuen: sie wurde die neue Schulsiegerin und wird Anfang des kommenden Jahres auf Kreisebene für die FCSO antreten. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Vorlesen!


Buchrezension: Der Junge auf dem Berg

Der Junge auf dem Berg ist ein unheimlich fesselnder Roman, aus der Sicht des Jungen Pierrots geschrieben. Das macht es einem leichter einen so traurigen und zugleich guten Roman besser zu verarbeiten. Der Roman beschreibt gut, was damals alles vor sowie auch nach dem zweiten Weltkrieg geschah.
Es wird einem schnell klar, dass Pierrot sich sehr von der Macht des Führers (Adolf Hittler) mittreißen lässt. Beim Lesen wird einem auch noch mal richtig bewusst, dass es nicht nur Gut und Böse gibt. Auch in diesem Buch ist das so. Am Anfang hat man Sympathie für Pierrot, langsam aber sicher entwickelt man aber eine Abneigung, die am Ende zu Mitleid und dann zu Freude wird, die man mit dem Jungen teilt. Doch trotzdem ist er ein Verräter. Fast alle die in diesem Buch eine anfangs kleine Nebenrolle haben, entwickeln sich später zu sehr wichtigen Leuten. Wie z.B. der Obersturmbandführer, der Pierrot auf die Finger tritt und ihm dadurch fast die Finger bricht. Später muss Pierrot für ihn einen Bericht für die Planung der KZs schreiben, weil ein Passant dem Obersturmbandführer einen Arm bricht und er ihm daraufhin das Genick bricht. Dies ist ein gutes Beispiel, wie brutal der Roman in Teilen ist. Meine Meinung über dieses Buch ist wahrscheinlich zu lang, deshalb fasse ich mich jetzt kurz: Ich hab beim Lesen dieses Romans sehr viel geweint, ab und an musste ich auch mal lachen und es gab auch schöne Szenen. Auf jeden Fall ist dieses Buch eine „Gewalt“, die man mit wirklich viel Kraft besiegen muss. Sehr oft musste ich aufhören, um zu überlegen ob ich dieses Buch überhaupt zuende lesen möchte oder ob ich einfach für immer mit diesem Buch abschließe. Trotzdem möchte ich dieses Buch empfehlen. Man sollte es zwar nicht unbedingt lesen wenn man schwache Nerven hat, aber es ist trotzdem ein wirklich gutes Buch.
Verfasser: Ava Heyen
Bildquelle: leckerekekse.de