Quo vadis FCSO?

Wie soll es weitergehen?

Das Image einer Schule ist ein Spiegelbild ihrer Werte, ihrer Bildungsstandards und vor allem ihrer Gemeinschaft. Durch eine Umfrage, die wir Anfang des Jahres im 10. bis 13. Jahrgang durchgeführt haben, haben wir einen interessanten Einblick in das Image unserer Schule bekommen. Die Ergebnisse verweisen auf einige Faktoren, die nicht nur das Ansehen der Schule selbst, sondern auch das Wohlergehen ihrer Schüler und Lehrer beeinflussen. 

Was fällt sofort auf? Das Image unserer Schule ist von außen gesehen recht bedenklich. Und  sogar intern ist das Schulimage nicht so, wie man es sich wünschen würde. 

Woran liegt das? Ein Aspekt ist die Kritik an der eingeschränkten Freiheit in der Entfaltung der Persönlichkeit der Schüler. Dazu kommt, dass viele meinen, dass ihre Meinung und ihre Anliegen zu wenig respektiert und ernstgenommen werden und ganz wichtig auch das positive Miteinander von Schülern und Lehrern hat noch Luft nach oben. Denn gerade das Verhältnis zu seinen Lehrern wird oft zum Thema, wenn man mit anderen über seine Schule redet. 

Fakt ist: Die Schüler fühlen sich dadurch nicht genug verstanden und eingebunden, was Differenzen und Unstimmigkeiten zwischen Schülern, Lehrern und der Schulleitung hervorrufen kann. 

ABER…

Auf der anderen Seite schätzen die Schüler den Zusammenhalt untereinander und eine beachtliche Anzahl der Befragten gibt an, dass sie sich mit ihrer religiösen Zugehörigkeit an der Schule gut aufgehoben fühlen.

Neben der persönlichen Wahrnehmung der Schule interessierte uns auch die Reaktion Außenstehender, weshalb wir folgende Frage stellten: „Hast du die Erfahrung gemacht, dass andere negativ darauf reagieren, wenn du sagst, dass du zur FCSO gehst und wenn ja, welche?“. Insgesamt haben wir 65 eindeutige Antworten erhalten, von denen nur 7 die Frage klar verneinten. Die genannten Gründe für eine negative Reaktion reichen von unserer Trägerschaft als Privatschule, was mit Vorurteilen verbunden ist, bis zu Vorurteilen bezüglich des christlichen Aspekts. „Ihr betet doch nur den ganzen Tag“; ein häufig genanntes Zitat.

Hier muss definitiv etwas in Bewegung kommen, um diesen Vorurteilen entgegenzuwirken. 

Schulleitung, Lehrer und wir Schüler sollten gemeinsam an einer Verbesserung unseres Images arbeiten. Während es genug interne Baustellen gibt, wirkt sich das Außenbild letztendlich auch auf uns Schüler aus. 

Verfasser

Julia Meier (Jahrgang 13)

Lena van Westen (Jahrgang 13)

2 Gedanken zu „Quo vadis FCSO?

  • August 26, 2024 um 8:12 p.m. Uhr
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    Schade dass ich das erst alles erfahren habe als mein Kind schon hier war! Der Umgang zwischen Schüler und Lehrer ist unpersönlich und nicht wertschätzend ! Alles das, was am Infotag gesagt wurde ist nicht vorhanden ! Kinder werden hier nicht genommen wie sie sind und nicht nach Stärken und Interessen gefördert! Man muss nur abliefern und keine Widerworte geben! Schulleiter hält immer zu Lehrern, egal was auch vorgefallen ist ! So schade! Kinder lernen nur sich zu unterdrücken und gegenseitig zu verpetzen !

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    • Juni 2, 2025 um 3:19 p.m. Uhr
      Permalink

      Hallo Frau B

      Es tut uns leid, dass Sie in der Familie hier an unserer Schule doch so ausgeprägt negative Erfahrungen gemacht haben. Aus unserer Sicht als Schüler ist wirklich nicht immer alles so schön wie wir es gerne hätten und es gibt viel Gesprächsbedarf zwischen Schulleitung und Schülerschaft. Aber als unterdrückt und nicht wahrgenommen fühlen wir uns nun wirklich nicht. Natürlich ist jeder in der Wahrnehmung individuell und wir sprechen hier nur als das Team Schülerzeitung und Schülervertreter aber wir sind froh hier an der FCSO zu sein.
      LG Team B

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